Dem Entwurf liegen zwei Ideen zu Grunde…
- Um dem sensiblen Kontext gerecht zu werden, soll das Weinberghaus ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.
- Wein bedeutet Genuss und am schönsten ist es gemeinsam zu genießen. Deshalb lädt die großzügige Tafel dazu ein, den feinen Tropfen zusammen zu kosten und mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen.
Das Weinberghaus ist in zwei Ebenen mit getrennten Erschließungen organisiert. Im Untergeschoss befindet sich das Lager, mit direktem Zugang zum Weinfeld. Das Obergeschoss ist barrierefrei über eine Rampe zu erreichen, die an den Wanderweg angrenzt.
Bei der Suche nach einem geeigneten Baumaterial ist die Wahl auf Lehm und Holz gefallen. Auf Stützen und einer Holzplattform sitzen die Stampflehmwände im Trockenen. Somit wird kein weiterer, wertvoller Boden versiegelt. Die eingesetzten Materialen werden aus der umliegenden Umgebung entnommen und können in einigen Jahrzehnten wieder zur Natur zurückkehren. Lehm hat zudem den Vorteil gute wärmedämmende Eigenschaften aufzuweisen, sodass das Weinberghaus ohne eine Heizung betrieben werden kann und ganzjährig ein angenehmes Raumklima aufweist. Durch den Einsatz von Photovoltaik wird der Neubau energieautark betrieben.